Anfang November war es so weit: Die Brandschutzwoche hielt Einzug.
Am Anfang der Woche ging es bei uns viel um Brandschutzzeichen und Brandschutzbeschilderung. Mit einer Schatzsuche durch den gesamten Kindergarten wurden alle Brandschutzschilder genauestens unter die Lupe genommen und Fluchtwege von den Naturkindern auf ihre Sicherheit überprüft.
Wir haben geforscht und überlegt, was die Aufgaben der Feuerwehr sind, und haben viel darüber gelesen.
Nun waren wir gut vorbereitet, um am Donnerstag Anna und Rene, die beiden kamen vom Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Teltow-Fläming, bei uns zu begrüßen. Sie haben uns viel und sehr anschaulich über gutes und schlechtes Feuer erzählt und mit vielen guten Ideen für den Fall eines Brandes ausgestattet.
Am Freitag war der Tag, der von den Kindern am meisten herbeigesehnt wurde. Wir gingen zur Feuerwehr in Niebendorf-Heinsdorf. Dort angekommen begrüßte uns Anna, sie meinte, es gäbe ein Feuer und wir müssten die Feuerwehr verständigen. Unsere Vorschulkinder hatten am Vortag geübt und so, ganz souverän, die 112 gewählt und alles genauestens beschrieben. Kaum aufgelegt, ging die Sirene los und das Tor öffnete sich, schon fuhr das Feuerwehrauto los. Aber nicht weit und so konnten wir uns alles im Auto anschauen und sogar einmal selbst Platz nehmen. Nach kurzer Zeit hörten wir wieder ein immer lauter werdendes „Tatütata“ und ein noch größeres Feuerwehrfahrzeug kam gefahren. Das Drehleiterfahrzeug aus Dahme. Sie zeigten uns, wie hoch so eine Drehleiter ausgefahren werden kann und wieviel Equipment für alle möglichen Unfälle im Fahrzeug zu finden ist. Ein großes Highlight, war, zu sehen, wie viele Feuerwehrleute in den Korb der Drehleiter passen.
Es waren spannende und wunderschöne Vormittage für uns Naturkinder und wir sagen lieben Dank an Anna und René, die Feuerwehr aus Niebendorf-Heinsdorf und die Feuerwehr Dahme/Mark.
